Klassik Kart-Club Deutschland

im KCD 90

2021

11. Internationalen Klassik Kart Pokal in Oppenrod am 29. August 2021

Endlich wieder Klassik Kart Pokal. Nach dem Ausfall im letzten Jahr, gelang es dank großem persönlichen Einsatz der beteiligten Organisatoren, trotz vieler Herausforderungen, erneut einen internationalen Klassik Kart Event nach Oppenrod zu bringen.
Klassik Kart Fahrer und Fahrerinnen aus 7 Nationen mit tatkräftiger Unterstützung der „Youngtimer“ GKC 100 Piloten boten bei wechselhaftem Wetter wieder guten Sport und einen bunten Querschnitt der Kartgeschichte.
Sozusagen Fahren wie in der guten alten Zeit. Mit Grillen an der frischen Luft, Kameradschaft, Benzingesprächen, und natürlich Kartfahren.
Man spürte den Hauch der guten Jahre auf der Motorsportarena in Oppenrod.
Besonderes Highlight war ein Swiss Hutless Racing Kart, mit dem Stefan Bellof Ende der Siebziger seine Runden drehte und das von Hutless Fex Mario Roth liebevoll restauriert wurde. Es durfte dann sozusagen wieder an einen historischen Ort zurückkommen.
Es wurden die im bekannten Gleichmäßigkeitsformat gefahrenen Wertungsläufe in zwei Gruppen bei den Klassikern und einer Gruppe bei der GKC im Rennmodus durchgeführt.
Insgesamt nahmen 64 Starter aus Frankreich, Belgien, Estland, Tschechien, Niederlande, Italien und aus Deutschland teil.
War das Wetter am Samstag noch überwiegend trocken, so waren am Sonntag die Regenschlappen angesagt.
Und teilweise war ordentlich Wasser auf der Bahn, doch die tapferen Kartfahrer ließen sich nicht beirren und bewegten ihre Boliden gekonnt auch auf dem rutschigen Geläuf.
Was passierte sportlich? In der Startgruppe 1 gewann Cedric van Havre vor Seriensieger Thomas Reim und Xavier Coomans. Vierter wurde Marco Wirths vor Thomas Kracht und Ralph Sonntag. Bei der Gruppe zwei siegte Jean Marc Malesieux, vor Mathias Kunz und Maik Stein. Vierter wurde hier Gerhard Raab vor Marc Duis van Damm und Andreas Kohler.
Der Nationencup ging an Frankreich vor Deutschland und Belgien.
Was gab es sonst?
Die Szene lebt, trotz der bekannten Einschränkungen hat es den Beteiligten Spaß gemacht, auch ist bemerkenswert dass man im gesetzten Alter noch Kart fahren kann, wie die Herren Raab und der bereits 73 jährige Mathias Kunz bewiesen. Gerhard Raab bewegt dabei noch immer sein Mach1 Maico aus den Meisterschaftstagen in den Siebzigern. Das ist auch eine Form von Nachhaltigkeit.
Den Pokal für die längste Anfahrt nahm stellvertretend der Este Ular Jeblakov entgegen.
Lothar Betsch erhielt einen Pokal als Schrauber des Jahres für seine unermüdliche Anschiebeunterstützung.
Besonderer Dank gilt allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, so sind doch immer wieder logistische Kraftakte zu vollbringen solch eine Veranstaltung über die Bühne zu bringen.

Oppenrod 21

KKCD—Ko-09-2021

 

Rennbericht der Historiker in Hahn Wildberger Hütte am 11. Juli 2021
Die Historiker im Oberbergischen

Es geht Schlag auf Schlag, auch bei den Klassik Karts ist nach dem Rennen wieder vor dem Rennen. So stand zwei Wochen nach Liedolsheim in Hahn Wildberger Hütte der zweite Wertungslauf der Klassik Karts auf dem Plan.
Auf der ehrwürdigen Kartbahn im Oberbergischen wurde der Kurt Wirths Gedächtnispokal ausgefahren und es kamen 17 Starter aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien zum Start.
Offenbar haben die schnellen Benelux Glüher Gefallen am Klassik Kart Pokal gefunden.
So konnte der Belgier Xavier Coomans , die schnellste Qualirunde drehen, gefolgt vom Niederländer Chris Stek, dem Schifferstädter Valentijn Minderhoud und Thomas Franz. Dahinter mit dem Belgier Cedric de Havre erneut ein Benelux Fahrer, gefolgt von Klassik Kart Champion Thomas Reim, Marco Wirths und Moritz Keller.
Die Sieger wurden in zwei Wertungsläufen im Gleichmäßigkeitsformat ermittelt.
The King is back, möchte man schreiben, denn Thomas Reim holte sich nach dem zweiten Platz in Liedolsheim den Gesamtsieg vor Xavier Coomans und dem Niederländer Roy van de Weteringh, der diesmal mit dem Stockerlplatz eine kleine Entschädigung für sein Pech in Liedolsheim erfahren durfte.
Vierter wurde Marco Wirths, Sieger 2016 und Patenkind von Kurt Wirths, vor Chris Stek und Liedolsheim Sieger Thomas Franz. Dahinter kamen der Kerpener Ralph Sonntag, Bessel Minderhoud, Gerhard Raab und Gernot Stöcker ins Ziel und rundeten die Top Ten ab.
Thomas Reim hat sich mit dem Sieg schon ein kleines Polster verschafft, und wir hoffen, dass die Saison diesmal etwas länger dauert und noch spannend wird.
Zunächst steht ein Lauf in Mirecourt in Frankreich an, der zwar nicht zur Deutschen Meisterschaft zählt, den aber traditionell viele Klassik Kart Fahrer zur internationalen Kontaktpflege auf der schönen Bahn in der Nähe von Metz nutzen.
Dann in sechs Wochen am 28.und 29. August steigt in Oppenrod die Leitveranstaltung der Klassik Kart Fahrer in Deutschland.
Auch da hoffen wir wieder auf möglichst zahlreiche Starter aus dem In- und Ausland.

hahn 2021 

KKCD—Ko-07-2021

 

Rennbericht der Historiker in Liedolsheim am 27.Juni 2021

Nach erneut langer Pause fand am letzten Juniwochenende endlich wieder ein Wertungslauf der Klassik Kart Fahrer statt.
Und erneut fand der Auftakt im badischen Liedolsheim statt.
Dankenswerterweise spannte der TC Liedolsheim einen guten Rahmen mit dem SAKC Rennwochenende, und so konnten endlich wieder Pistenkilometer bei einem offiziellen Event gefahren werden.
Die Sieger wurden in zwei Wertungsläufen im Gleichmäßigkeitsformat nebst den zugehörigen Trainingsläufen ermittelt.
In diesem Jahr war ein illustres Feld von 22 Startern ins Badische gekommen, die üblichen KCD 90 Glüher wurden durch die Italofränkische Renndynastie der Gebrüder Cocciarelli angereichert, die diesmal ihr eigenes Juniorteam in Form ihrer Söhne mitgebracht haben und mal wieder etwas Luft an die alten Preziosen gelassen haben. Allkart mit Pavesi, um nur eine zu nennen. Dann eine Beneluxfraktion mit Chris Stek, Lies Lemkert und Roy van de Wetering aus Holland und Cedric van Havre aus Belgien.
Und nicht zu vergessen eine Abordnung der schweizer Eidgenossen, die rund um die Aktiven Thomas Glauser, ja der Junioren Kartweltmeister von 1979 himself und Swiss Hutless Werksfahrer Hanspeter Weidlich, die auch ordentlich Gas gegeben haben, informierten sich die Eidgenossen eingehend über die deutsche Klassik Kart Szene.
So kam zu den bekannt gleichmäßig schnellen Thomas Kracht, Thomas Franz und Thomas Reim noch ein vierter Thomas dazu. Es war eine Freude dem junggebliebenen Meister zuzusehen.
In den Trainingssessions waren die Cocciarelli Brüder und die Thomasse erstmal vorne dabei, angereichert durch den letzjährigen Pechvogel Valentijn Minderhoud, Cedric van Havre, und auch Mario Roth konnte ordentliche Zeiten mit seinem 100 er Swiss Hutless Winner auf den Asphalt brennen. Pech hatte Technikchef Marc Heiming dessen wie immer piekfein präparierter Arisco Motor gleich nach 4 Runden klemmte und er die Fuhre gekonnt abfangen musste. Auch Roy van de Weteringh hatte sich alles mit mehr fahren als schrauben vorgestellt, er hatte Probleme sein wunderschönes Tecno Komet Gespann in Fahrt zu bringen.
Am Sonntag dann bei den Wertungsläufen, konnte sich nach dem Pech im Vorjahr Thomas Franz den Gesamtsieg sichern, gefolgt von Mr. Klassik Kart Thomas Reim und Bessel Minderhoud. Vorjahressieger Thomas Kracht schrammte hart am Stockerl vorbei und belegt Platz vier vor Cedric van Havre und Mario Roth. Platz sieben ging in die Schweiz an Hanspeter Weidlich, danach folgten Chris Stek, Valentijn Minderhoud und die beiden Cocciarellis Roberto und Elio auf den Plätzen 9 bis 11.
Es gab wie so oft auch viele kleinere und größere technische Schwierigkeiten, aber das Wichtigste war, dass es trotz des großen Starterfeldes die Umsicht regierte und es unfallfrei abging.
Und Badens Sonne lachte, es gab tollen Sport und es tat gut sich wieder zu treffen und gemeinsam seiner Kart-Leidenschaft zu frönen.

Lidolsheim21.

KKCD—Ko-28-06-2021

 

Die Klassik Kart Fahrer rollen endlich wieder zum Start

Nach erneut langen Monaten, in denen hauptsächlich geschraubt und geputzt wurde, kommt die Klassik Kart Saison jetzt wieder in Gang.
Am 26. Und 27. Juni rollen die junggebliebenen Kart Preziosen und ihre ebensolchen Piloten im badischen Liedolsheim wieder an den Start.
Den Rahmen bildet der Auftakt des SAKC Championats bei dem die Historiker ihren ersten offiziellen Rollout haben.
Der eine oder andere wurde zwar schon beim Testen gesichtet, aber so richtig mit Startampel und checkered Flag das folgt nun in Liedolsheim.
In der Starterliste finden sich wieder die üblichen Verdächtigen, die drei Thomasse, Thomas Franz, Thomas Kracht und Thomas Reim, die der letztjährigen „Fast“ Meisterschaft ihren Stempel aufgedrückt haben.
Ferner wieder dabei KCD 90 Chef Gernot Stöcker und Technikchef Marc Heiming sowie Reinhard Tropp aus Hessen.
Materialmäßig werden vermutlich wieder die deutschen Mach1 Karts aus dem schwäbischen Brackenheim in der Mehrzahl sein, aber es wird einen bunten Querschnitt aus den siebziger und achtziger Jahren geben, also auch Allkart, Swiss Hutless, Kali und Birel.
Alle freuen sich wieder auf spannenden Sport und auf den Sound der klassischen Karts, aber auch auf ein publikumsnahes Paddock, bei dem Kameradschaft und gegenseitige Hilfe groß geschrieben wird. Natürlich alles im Rahmen der aktuell geltenden Hygienevorgaben.
Und so lassen sie wieder ihre bodennahen Projektile fliegen und geben einen kleinen Eindruck davon, wie das vor 30 oder noch mehr Jahren abgelaufen ist.
Natürlich nicht mehr ganz so bierernst, schließlich wird im Gleichmäßigkeitsmodus gefahren, aber der Spaß den die Geräte vermitteln ist einfach zeitlos.
Also dann auf einen guten Start und spannenden Sport.
An dieser Stelle gilt mein Dank noch den Serienkoordinatoren, den Bahnbetreibern und Veranstaltern und Allen, die trotz vieler Schwierigkeiten um die Fortsetzung unseres Sports kämpfen.

rollen wieder 

KKCD Ko-06-21

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